𝗛𝗲 𝗳𝗶𝗻𝗮𝗹𝗹𝘆 𝗯𝗿𝗼𝗸𝗲 𝗵𝗶𝘀 "𝗺𝗶𝗿𝗿𝗼𝗿 𝘁𝗲𝗮𝗺." 𝗧𝗵𝗲𝗻 𝗲𝘃𝗲𝗿𝘆𝘁𝗵𝗶𝗻𝗴 𝗳𝗲𝗹𝗹 𝗮𝗽𝗮𝗿𝘁.
13. Okt. 2025
Er hat sein „Spiegelteam“ endlich aufgelöst. Dann ist alles zusammengebrochen. (Beitrag für später speichern!)💡
Erinnert ihr euch an Thorsten? Er ist einer meiner Coaching-Klienten. Jahrelang hat er nur Leute eingestellt, die ihm ähnlich waren – mit dem gleichen Hintergrund und der gleichen Denkweise.
Wir nannten es sein „Spiegelteam“.
Dann erkannte er, dass er Chancen verpasste, weil alle die gleiche Denkweise hatten.
Also begann er, Leute einzustellen, die anders dachten.
Und so ging es weiter.
Ein paar Monate später verließ der junge Ingenieur, der seine Ideen in Frage gestellt hatte, das Unternehmen.
„Ich dachte, ich hätte endlich das Team aufgebaut, das ich brauchte“, sagte Thorsten zu mir. „Aber vielleicht habe ich etwas kaputt gemacht, das funktionierte.“
Ich möchte Ihnen etwas über das Zerbrechen des Spiegels sagen. Man bekommt dadurch nicht automatisch konstruktive Meinungsverschiedenheiten.
Manchmal entsteht Chaos. Manchmal verliert man Menschen.
Was Thorsten gelernt hat:
Raum für Meinungsverschiedenheiten zu schaffen, ist nur die halbe Miete.
Die andere Hälfte? Zu lernen, selbst mit unterschiedlichen Meinungen umzugehen.
Monatelang reagierte Thorsten noch immer auf die alte Art. Wenn ihn jemand herausforderte, sagte er: „Ja, aber hier ist der Grund, warum das nicht funktionieren wird.“
Die eigentliche Veränderung kam, als er anfing zu sagen: „Stimmt, daran hatte ich nicht gedacht.“
Der Weggang des jungen Ingenieurs war kein Versagen. Er war Teil des Aufbaus eines neuen Systems.
Hörst du denen zu, die ihre Meinung äußern?
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13.10.2025 08:39