Opfern wir unsere einzigartige Stimme für mehr Effizienz?
Opfern wir unsere einzigartige Stimme für mehr Effizienz?
Ich arbeite seit über 17 Jahren in dynamischen Umgebungen und passe mich ständig neuen Technologien und Arbeitsweisen an. Ich liebe die Herausforderung und die Dynamik des Wandels, aber in letzter Zeit ist es anders.
Ich erinnere mich, dass ich vor einigen Monaten an einem Kommunikationstext für die Arbeit arbeitete. Um den Prozess zu beschleunigen, beschloss ich, ein KI-gestütztes Texterstellungstool zu verwenden.
Das Tool erstellte schnell einen Entwurf, der mit beeindruckenden Wörtern und Formulierungen gespickt war. Doch beim Lesen klang es, als hätte ihn ein Roboter geschrieben, nicht ich.
Danach habe ich mich so sehr in das Ausprobieren all der verschiedenen Optionen vertieft, dass ich völlig aus den Augen verloren habe, was ich eigentlich sagen wollte. Und so verschwand meine eigene Stimme.
Was habe ich also getan? Ich habe eine Pause eingelegt und mich für ein paar Minuten vom Computer entfernt.
Ich stellte mir vor, ich wäre an einem anderen Ort, zum Beispiel draußen, umgeben von leuchtend bunten Blumen. Ich überarbeitete den KI-generierten Entwurf so lange, bis er sich wie von einer echten Person anhörte: wie von mir.
Diese Erfahrung war ein Weckruf. Technologie kann großartig sein, aber man lässt sich leicht von all den neuen KI-Tools ablenken und verliert dabei aus den Augen, was man eigentlich sagen will.
Die richtige Balance zu finden ist entscheidend – diese Tools zu meinem Vorteil zu nutzen und dabei fokussiert und mir selbst treu zu bleiben. Nur so erziele ich optimale Ergebnisse.⚡
Wie gelingt es Ihnen, inmitten all des Lärms Ihre Konzentration zu bewahren?
#Veränderung #TLChange #KI #GenAI
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23.07.2024 08:48