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Ich wurde schlecht gecoacht.

26. März 2026

Ich wurde schlecht gecoacht. Das hat es mich gelehrt.

Vor ein paar Jahren stand ich vor einer Herausforderung, die ich nicht allein bewältigen wollte. Also habe ich einen Coach engagiert.


Die Fragen klangen beeindruckend, bedeuteten mir aber nichts. Sachen wie «Wo spürst Du das in Deinem Körper?» oder «Wenn Deine Herausforderung eine Farbe wäre, welche Farbe wäre sie?» 😶


Ich sass da und dachte: Ich verstehe nicht einmal, was Du mich fragst.


Statt mich unterstützt zu fühlen, fühlte ich mich getestet. Als müsste ich auf Kommando Einsichten produzieren. 


Und die Verbindung? Es gab keine. Wir kamen aus komplett unterschiedlichen Welten, und ich spürte das in jeder Sitzung.


Das sagen die meisten Menschen nicht laut: Sie gehen aus einer schlechten Coaching-Sitzung raus und denken, sie selbst seien das Problem. Sind sie nicht. Und viele probieren Coaching nie wieder.


Das bricht mir das Herz. Denn gutes Coaching existiert. Es sieht nur nicht so aus.


Gutes Coaching macht Dich nicht klüger fühlen. Es macht, dass Du Dich verstanden fühlst. Es trifft Dich dort, wo Du bist, nicht dort, wo der Coach denkt, Du solltest sein.


Diese Erfahrung hat mich vieles gelehrt. Eine Sache, die ich nicht vergesse: keine Fragen zu stellen, um klug zu klingen. Sondern Fragen zu stellen, die landen und mit dem Menschen verbinden, mit dem ich spreche.


Wenn Du jemals aus einer Sitzung gegangen bist und gedacht hast: «Was ist gerade passiert?», bist Du nicht das Problem. Du hattest einfach den falschen Coach.

Der richtige ist da draussen.


Hattest Du schon mal einen Coach, der Dich abgeschreckt hat? Was ist passiert?


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