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Ich bin in einer Zeit des Wandels eines Landes aufgewachsen.

12. Apr. 2026

Ich bin während der Transformation eines Landes aufgewachsen. Deshalb habe ich vor Deiner keine Angst.

In den 1990er Jahren baute Ungarn sich von Grund auf neu auf. Ein politisches System kollabierte. Wirtschaftliche Regeln wurden über Nacht neu geschrieben.



Die Welt, die meine Eltern zu navigieren gelernt hatten, hörte einfach auf zu existieren.


Ich erinnere mich an einen Sommer, da war unser Dachboden voller Kürbisse. Meine Eltern hatten zusätzlich zu ihren Hauptjobs Erntearbeit angenommen, um über die Runden zu kommen.


Keine Beschwerden. Kein Warten darauf, dass die Dinge wieder normal werden. Nur: Was machen wir als Nächstes?


Ich habe das als Kind beobachtet und etwas davon ist für immer geblieben.


Manche Menschen erstarrten. Sie warteten, dass die alten Regeln zurückkamen.


Andere passten sich an. Sie hatten keinen perfekten Plan. Sie entschieden einfach, in Bewegung zu kommen.


Der Unterschied lag nie an Intelligenz oder Talent. Es war die Bereitschaft, loszulassen, was funktioniert hatte, und herauszufinden, was als Nächstes kommt.


Genau das sehe ich, wenn ich mit Menschen arbeite, die durch Veränderung gehen. Diejenigen, die kämpfen, halten am längsten an dem fest, was nicht mehr passt.


Die meisten Berater studieren Veränderung. Ich bin in ihr aufgewachsen.


PS: Bild aus Budapest von gestern. Ein Land, das sich entschieden hat, weiterzugehen und sein nächstes Kapitel erneut gewählt hat. 🇭🇺 🙏


Veränderung hört nie wirklich auf, oder?


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