Alle denken, einen toxischen Job zu verlassen sei der schwierigste Teil. Ist es nicht.
Alle denken, einen toxischen Job zu verlassen sei der schwerste Teil. Ist es nicht.
Drei Monate in seinem Traumjob hörte Matteo (Name geändert) immer noch seinen alten Chef in jedem Meeting.
Nicht buchstäblich. Aber Du weisst, was ich meine.
Sein neues Team lieferte. Die Kundenzufriedenheit war hoch. Die Leute arbeiteten gerne mit ihm.
Und trotzdem.
Jedes Mal wenn jemand seine Idee in Frage stellte, sagte eine Stimme: «Echte Führungskräfte werden nicht hinterfragt.» Jedes Mal wenn er um Input bat, dieselbe Stimme: «Führungskräfte entscheiden. Sie fragen nicht.»
Das hat Matteo mir während einer unserer Sessions erzählt. Er war seit ein paar Monaten bei mir im Coaching, nachdem er einen toxischen Arbeitsplatz verlassen hatte.
Der toxische Chef war längst weg. Aber er war mietfrei in Matteos Kopf eingezogen.
In einer unserer Coaching-Sessions fragte ich ihn: «Was bringt Dich zu denken, dass Dein Ansatz nicht funktioniert?»
Lange Pause.
«Eigentlich... funktioniert er. Mein Team liefert schneller als alle anderen. Die Leute wollen mit uns arbeiten.»
Noch eine Pause.
«Aber ich warte ständig darauf, dass mir jemand sagt, ich mache es falsch.»
Das ist der echte Schaden, den toxische Arbeitsplätze hinterlassen. Nicht die verlorene Zeit. Nicht einmal die schlechten Erinnerungen.
Es ist das umverdrahtete Gehirn. Das, das gelernt hat, genau das anzuzweifeln, was funktioniert. Das, das Freundlichkeit für Schwäche hält. Das, das die Stimme eines anderen in Schleife spielt, lange nachdem dieser jemand den Raum verlassen hat.
Hier ist, was ich Dich fragen möchte:
Wie wirst Du die toxischen Stimmen in Deinem Kopf los?
PS: Lass mich Dir auch helfen. Ich habe eine Liste mit «20 Habits You Should Stop Doing Now» in die Kommentare gestellt. Hol sie Dir.
#change #executivecoaching #culture
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