Hörst du mir überhaupt zu?
Hörst du mir überhaupt zu?
Ich beende gerade das Mentoring-Programm „Aiming Higher“ mit meiner lieben Mentee, @Julia Langguth. Dieses Programm, eine Kooperation zwischen EY und der Universität St. Gallen, war eine großartige Erfahrung, und ich bin sehr dankbar, dass ich daran teilnehmen durfte. Es gab auch interessante Parallelen zu meinem eigenen Coaching-Weg.
Mentoring und Coaching unterscheiden sich zwar stark, doch ich habe erkannt, dass aktives Zuhören in beiden Fällen unerlässlich ist. Da ich die letzten zehn Jahre unter Beratern gearbeitet habe, bin ich darauf trainiert, schnell, präzise und umsetzbare Antworten zu finden.
Mentoring hingegen ist eine ganz andere Sache.
Auch wenn Sie vielleicht mehr Erfahrung haben, geht es nicht darum, sofort Lösungen anzubieten.
Manchmal hatte Julia ihre eigenen Ideen, und ich musste mich beherrschen, sie nicht zu unterbrechen.
Ich würde denken: „Moment mal, so würde ich das nicht machen! Sollte nicht ich, die Erfahrene, sie anleiten?“
Doch aktives Zuhören hat mich gelehrt, mich zurückzuhalten.
Es hat mich gelehrt, ihre Sichtweise wirklich zu verstehen, ohne voreilige Schlüsse zu ziehen. Ich muss mir immer wieder bewusst machen, dass ich nicht immer die perfekte Antwort habe und dass mein Weg nicht der einzige ist.
Bin ich darin perfekt? Ganz sicher nicht! Aber aktives Zuhören hat mir hoffentlich geholfen, eine bessere Mentorin zu werden. Als Mentorin ist es meine Aufgabe, meine Mentee zu motivieren und zu unterstützen, ohne sie unter Druck zu setzen.
Ich bin schon sehr gespannt, was Julia in Zukunft alles erreichen wird! Diese Mentorschaft war für uns beide eine fantastische Lernerfahrung, und ich freue mich darauf, diese Erkenntnisse in meiner Karriere anzuwenden.
Was halten Sie vom aktiven Zuhören?
#Mentoring #AktivesZuhören #DieVeränderungRepublik
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19.12.2024 08:38