Alle sagen immer: „Sei einfach selbstbewusst“, aber ich sehe das anders.
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Alle sagen immer: „Sei einfach selbstbewusst“, aber da bin ich anderer Meinung.
Selbstvertrauen ist nichts, was man einfach wie einen Schalter einschalten kann.
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Die talentierte Managerin, die ich coache und die jahrelang in einem Unternehmen gearbeitet hat, in dem jede ihrer Entscheidungen hinterfragt wurde, erzählte mir noch etwas anderes. Sie gab alles: arbeitete an Wochenenden, verzichtete auf Urlaub und sagte zu allem Ja. Und dennoch, als es darum ging, warum sie nicht befördert wurde, hieß es: „Sie zeigen nicht genug Führungsqualitäten.“
Als wir anfingen zusammenzuarbeiten, sagte sie mir etwas, das mir im Gedächtnis geblieben ist: „Ich habe aufgehört, an meine eigenen Entscheidungen zu glauben. Jedes Mal, wenn ich eine Idee hatte, konnte ich die Stimme meines alten Chefs hören, der sagte, sie sei nicht gut genug.“
↠ Genau das bewirken toxische Umgebungen – sie pflanzen eine Stimme in deinen Kopf ein, die alles in Frage stellt.
Ich will ehrlich sein. Dieser Teil des Coaching-Prozesses ist der schwierigste. Wir mussten uns durch jahrelang aufgebaute Selbstzweifel kämpfen. Manchmal traf sie eine Entscheidung und war stolz darauf. An anderen Tagen zweifelte sie an sich selbst, noch bevor sie in Meetings das Wort ergriff.
Der Durchbruch kam, als ihr etwas Wichtiges klar wurde: Ich habe mich immer gefragt: „Was würden sie denken?“ anstatt: „Was halte ich für richtig?“
Der eigentliche Schaden besteht nicht nur in der Beförderung – es geht darum, das Vertrauen in das eigene Urteilsvermögen zu verlieren.
Heute, sechs Monate später, hat sie einige Veränderungen vorgenommen und die Veränderung, die sie sich selbst zum Ziel gesetzt hatte, auch umgesetzt.
Sie hörte auf zu fragen: „Werden sie das mögen?“ und begann zu fragen: „Ist das das Richtige?“
Die Veränderung geschah nicht über Nacht. Aber langsam beobachtete ich, wie sie sich von jemandem, der ständig nach Anerkennung suchte, zu jemandem wandelte, der seinen Instinkten vertraut und seine Grenzen wahrt.
→ Jetzt meldet sie sich in Besprechungen zu Wort.
→ Sie formuliert klare Erwartungen an ihr Team.
→ Sie gibt Feedback, das den Menschen tatsächlich hilft, sich weiterzuentwickeln, anstatt nur auf Probleme hinzuweisen.
Die Arbeitsplatzkultur, die sie jetzt schafft? Sie ist das genaue Gegenteil ihrer alten.
Hinterfragst du ständig dein eigenes Urteilsvermögen?
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17.06.2025 08:28